DHLM 2 24h Rennen

DHLM 2 / Im Rahmen des 24 Stunden Rennen

Nachdem Erfolg beim1 Lauf zur Deutschen Historischen Langstrecken Meisterschaft fuhren wir motiviert nach Hockenheim, um da den 1 Lauf zur Youngtimer Trophy zu bestreiten. Leider hat sich ein Fehler, nachdem kleinen Service von zuhause bis Hockenheim einschlichen. Leider war das Rennen ein Satz mit X. Da nur noch 2 Wochen bis zum Highlight der Saison waren haben wir Montag direkt angefangen den Fehler zu finden. Danke hier nochmal an meinen langjährigen Freund und Schrauber Leon Michel. Der jede Sekunde seiner Freizeit geopfert hat.

Nun endlich angekommen im Fahrerlager alles aufgebaut, Abnahme erledigt und alles für das Training vorbereitet. Wir teilen uns das Fahrerlager mit den Teilnehmern des 24h Rennen. Aufgrund des Starts vom Formel 1 Fahrer Max Verstappen platze das Fahrerlager aus allen Näten. So viel Zuschauer hat das 24h Rennen noch nicht gesehen. Mit 352.000 Zuschauern am Wende war es restlos ausverkauft und am Fernsehgerät von zuhause oder unterwegs waren ebenfalls knapp 300.000 Zuschauer dabei.

Mit knapp 170 Auto ging es dann auf die schönste Strecke der Welt. Bei leicht feuchtem Wetter entschieden wir uns für Regenreifen. Leider fühlte sich das Auto immer noch nicht gut an und der Fehler war immer noch da. Jeder von uns ist eine Runde und gefahren und am Ende waren wir 7 von 17 in der Klasse. Mit der Leistung war das schon in Ordnung. Nachdem Training haben wir alles auf den Kopf gestellt. Kompression gemessen, Ventilspiel geprüft, Sprit Düsen getauscht und was soll ich sagen im Rennen war der Fehler immer noch da. Freitag gegen 16 Uhr war dann der Start.

Bei trocknem Wetter ging es dann in das 3-stündige Rennen. Wir entschieden trotz fehlender Leistung an den Start zu gehen. Am Start konnte ich einige Plätze gut machen. Leider fuhren die Konkurrenten dann auf der Geraden wieder an mir vorbei. In den Kurven und Berg Ab war das Auto super, nur Berg Auf und auf der Geraden konnte ich Blumen flücken und die schöne Eifel beobachten. Aber die Devise war alles Geben und schauen was rauskommt. Die Zeiten waren unter den Umständen sehr gut und wir konnten in der Klasse nach vorne kommen. Der Plan war zur Mitte des Rennens reinzukommen. Die Jungs in der Box waren bereit da sich das Wetter, so wie immer in der Eifel drehte. Als ich auf die Start Ziel Linie kam, fing es an zu regnen, ich fragte über Funk was sagt der Livestream. Da dieser Zeitverzögert war konnten Sie mir nix sagen. Zum Glück gab es eine große Leinwand die man als Fahrer sehen konnte und da war auf der Nordschleife überall Regen. Ich entschied mich über den Grand Prix Kurs reinzukommen. Wir wechselten auf Regenreifen und das war am ende auf die beste Entscheidung. Ich übergab das Lenkrad an Bojan Ferk der diese Bedingungen durch seine jahrzehntelange Erfahrung auf der Nordschleife sehr gut kannte. Die Zeite wurden immer besser und die Platzierung auch. Bojan hatte am Funk super Laune. Nun ging es in die letzte Runde. Mit Verwunderung schauten wir auf das Ergebnis vor der letzten Runde und was sehen wir da Platz 4 von 15 und nach hinten viel Vorsprung. Mit Spannung standen wir an der Boxenmauer und da kam Freddy und zack da ist das Ding. Mit Platz in der Klasse waren wir mega mega zufrieden.

Danke gilt an meine Frau Julia Reinders-Verhoeven die ganze Mit macht und mich mit meinen Söhnen Tom und Tobi unterstützt. Des Weiteren bedanken möchte ich mich bei Leon Michel, Florian Dutzmann und Bojan Ferk.

Das nächste Highlight steht schon vor der Tür mit dem Nürburgring Classic. Diese Veranstaltung steht für historischen Motorsport und zieht die Zuschauer magnetisch an.

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